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Behandlungen

Alle Behandlungen werden nach Notwendigkeit eingesetzt und miteinander verknüpft.

Sportmassage:
Auch die Sportmassage gilt als Reiztherapie. Die Arbeit des Masseurs beginnt jeweils weit vor dem Wettkampf. Wichtig ist die Beratung über vorbeugende Maßnahmen wie genügendes Aufwärmen, gutes Einlaufen, Dehnübungen, richtige Bekleidung, Training und Leistung der körperlichen Verfassung anpassen, kein Training bei Übermüdung, bei Krankheit auf Sport verzichten, Infektionsherde ausschalten und zu guter letzt die richtige Ernährung und die genügende Flüssigkeitsaufnahmen berücksichtigen.

Klassische Massage:
Grundsätzlich ist die Massage das älteste Heilmittel überhaupt. Allein die Berührung mit der Hand löst im Körper Reaktionen aus, die sich örtlich wie auch ganzkörperlich auswirken. Die Massage ist eine Reiztherapie. Sie beeinflusst unter anderem die Haut, das Binde- und Fettgewebe, die Muskulatur, den venösen Blutstrom, den Stoffwechsel und den Lymphfluss.

Dr. Marnitz Therapie:
Von Dr. med. Harry Marnitz entwickeltes komplexes Therapiekonzept, zur gezielten Behandlung des Bewegungsapparates bei Schmerzzuständen, nach Traumen aller Art und den daraus resultierenden Statischen Veränderungen. Sie unterscheidet sich von anderen Massagetechniken durch den spezifischen Behandlungsaufbau, spezielle Griffe, sowie der Integration von „manuellen Techniken“ und ihre neuro- muskuläre Wirksamkeit.

Bindegewebsmassage:
Die Bindegewebsmassage ist eine spezielle Form der Reflexzonenmassage. Man geht davon aus, dass bei Erkrankungen der inneren Organe und des Bewegungsapparates eine Dysbalance der Spannungen und eine Störung des Stoffwechsels der Subkutis entstehen. Alle Gewebsabschnitte mit einer veränderten Spannung oder einer Verklebung werden mit einer besonderen Technik gereizt, bis ein Spannungsausgleich hergestellt ist. Bei der Ausführung der Bindegewebsmassage empfindet der Patient subjektiv ein charakteristisches Schneidegefühl an allen therapierelevanten Stellen. Bei Reizung des subkutanen Bindegewebes kommt es direkt zu einer Beeinflussung des vegetativen Nervensystems. Indirekt oder reflektorisch werden die Organe und ihre Funktionen beeinflusst. Neben diesen allgemeinen und reflektorischen Wirkungen werden durch den lokalen Spannungsausgleich Störungen des Bewegungsapparates verbessert.

Fußreflexzonentherapie:
Es ist kaum zu glauben, was eine solche Massage bewirken kann: So regt sie den Blutkreislauf an, löst Ablagerungen und Abfallstoffe auf, die den Energiefluss hemmen, hilft Energie im ganzen Körper frei zu setzten, normalisiert die Organ- und Drüsenfunktionen, hilft körperlicher und geistiger Entspannung und scheidet Giftstoffe aus dem Körper aus. Durch die Reflexzonenmassage am Fuß werden körpereigene Heilkräfte mobilisiert.

Bewegungstherapie:
Die Bewegungstherapie beinhaltet verschiedene in der Physiotherapie angewandte Behandlungsmethoden und -techniken. Der alte Begriff der Krankengymnastik wird den Anforderungen und Ansprüchen der modernen Physiotherapie nicht mehr gerecht. Ausgangspunkt der Bewegungstherapie ist eine physiotherapeutische Untersuchung, bei der Funktionsstörungen des Stoffwechsels, der Durchblutung, der Beweglichkeit, der Koordination, der Kraft, der Ausdauer sowie Schmerzen ermittelt werden. Ein gezieltes und an die individuellen Bedürfnisse des Patienten angepasstes Übungs- und Behandlungsprogramm hat zum Ziel, die Selbständigkeit der Person in ihrem sozialen Umfeld nach einer Erkrankung oder Verletzung wieder aufzubauen beziehungsweise zu erhalten. Dieser (Wieder-) Aufbau der körperlichen Leistungsfähigkeit trägt entscheidend zur Lebensqualität bei.

Elektrotherapie:
Schon seit dem 19. Jahrhundert weiß man, dass der elektrische Strom zu Heilzwecken verwendet werden kann. Im 20. Jahrhundert wurde eine Reihe von Verfahren der Elektrotherapie entwickelt. Anwendung findet die Elektrotherapie heute unter anderem zur Schmerzbehandlung, bei Durchblutungsstörungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Lähmungen und Muskelschwäche.

Verbände:
Wundverbände für den akuten und Erste Hilfe- Einsatz. Salbenverbände bei stumpfen Verletzungen des Bewegungsapparates und Muskelverletzungen.

Tapeverbände:
Diese Verbandstechnik ist eine funktionelle Art der Behandlung, die die Gelenke stützt, dennoch eine gewisse Beweglichkeit zulässt. Sie wird angewandt bei Prellungen, Verstauchungen, Zerrungen, somit also häufig Verletzungen, die beim Sort auftreten. Im Gegensatz zur Gips oder Kunststoffgipsruhigstellung bleibt die Muskulatur trainiert, die Gelenke werden durchblutet. Dies führt zum schnelleren Ödem- und Schwellungsabbau und beugt einer Thrombosegefahr vor.
Das Kinesiotape ist ein elastisches Textilband. Versehen mit einem hautfreundlichen, wasser-resistenten Kleber können wir es gezielt auf Ihre Haut auftragen und so auch nach den Behandlungen noch Einfluss auf den Behandlungserfolg und den Heilungsprozess nehmen.